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Samedi, je t'aime

Und es hat sich wieder in meinem Leben breit gemacht, mein persönliches Unwort seit sehr langer Zeit: Freizeitstress. Frei-Zeit-Stress. Lassen wir es uns auf der Zunge zergehen, ist es doch Ausdruck von so manchem, was in unserer Gesellschaft ordentlich falsch läuft. Aber bitte, darum soll es nicht schon wieder gehen.

Hier geht es um Samstage. Ja, Samstage, diese charmantesten Bestandteile eines Weekends. An sich. Gäbe es da nicht den Samstag-Tick mancher Zeitgenossen. Und der äussert sich dahingehend: fragt man einen Bekannten eines Montagabends ob er der Betrachtung des neuen Harry Potters etwas abgewinnen kann, antwortet er mit "Ja, Samstags". Gut. Abends Harry, nachmittags einkaufen mit Maman (schon seit Wochen ausgemacht). Alles cool. Dann wird es Dienstag. Und Mittwoch. Und Donnerstag. Und weil man ein schwaches Kurzzeitgedächtnis hat, macht man sich aus, Samstags - a) mit einer Freundin bei Prosecco und Coupling auszuchillen b) mit einem lange vermissten Bekannten ein paar Cocktails trinken zu gehen c) mit einer anderen Freundin und deren Bekannten zu grillen d) an den Geburtstagsfeierlichkeiten eines Cousins teilzunehmen und e) ach ja, da war ja noch Harry.

Und dann wird es Freitag.  Da sitzt man nun, versucht und koordinieren, abzusagen, umzuplanen oder einfach das Mobiltelefon auf  lautlos zu stellen und fragt sich, was ist es für eine seltsame Manie, die uns - auch in weitgehend unverplanten Wochen alles auf Samstag verschieben lässt? Halten wir Samstage für den Ausdruck ultimativer Alltagsfreiheit, selbst wenn wir nicht mit regulären Arbeitszeiten gesegnet sind? Wollen wir die "Schmach" umgehen, an Samstagen nichts vorzuhaben und verlegen deshalb alles auf nämlichen Tag? Oder mögen wir ihn am Ende gar, den Gedanken, auch in unserer Freizeit von Termin zu Termin zu rennen, schliesslich sind wir nichts anderes mehr gewöhnt? Richtig trostlos finde ich uns manchmal.

27.7.07 18:27
 


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